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Geschichte

Karte von 1769
Karte von 1769 (PDF)
Karte von 1897 (PDF)

Malstedt kann auf eine lange Geschichte zurück blicken.
Der Name Malstedt, schon 1130 in der Schreibweise Malstede gebräuchlich, erinnert an ein Mal, worüber jedoch Bestimmtes nicht überliefert ist.
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gehören zwei Hufen und die Mühle in Malstedt (Malstede) zu den von dem Grafen Rudolf von Stade und seiner Mutter, der Gräfin Ricarda, zur Fundierung des St. Georgs-Klosters zu Stade gestifteten Gütern.
Die Stiftung wird nach Urkunden von 1132/37 und 1257 durch die Bremer Erzbischöfe Adalbero und Gerhard II. bestätigt.
Um 1500 sind in Malstedt (Malstede) 5 Höfe besetzt.
Davon gehören 4 dem Kloster St. Georg zu Stade und einer dem Kloster Harsefeld.
Eine Viehabgabe (jährl. eine Kuh) und Hofdienste stehen der Burg Vörde zu.
Der Zehnte fällt an das Erzstift Bremen.
Um 1660 wird Malstedt bewohnt von: Hinrich Borchers, Johann Michaelis, Marten Peper, Steffen Schradieck, Carsten und Jakob Steffens.
1848 hat Malstedt 22 Wohngebäude und 129 Einwohner, 1885 25 Wohngebäude und 148 Einwohner.
Wahrscheinlich schon bald nach 1500 war in Malstedt eine Kapelle, worüber jedoch nur wenig überliefert ist.
In der Kapelle befand sich eine reichverzierte gotische Glocke vom Jahre 1509, ein Werk des Glockengießers Hinrich Kock.
Die Glocke kam in unbekannter Zeit in die Kirche zu Selsingen und dient jetzt (seit 1936) der Gemeinde Byhusen als Dorfglocke.
Die 1132/37 schon erwähnte Malstedter Mühle liegt landschaftlich schön an dem von der Bever gespeisten Mühlenteich.
Zu Malstedt gehört die an der Straße Malstedt—Byhusen nahe der Gemarkungsgrenze gelegene ältere Siedlung Schabenbusch, plattd. Scharmbusch (Scharm von schar Grenze).
Beim Kampf um Malstedt 1945 erlitt das Dorf schweren Schäden, zerstört wurden 9 Wohnhäuser und 14 Scheunen und Stallgebäude.
Während der Gebietsreform wurde Malstedt 1974 in die Gemeinde Deinstedt eingegliedert. Trotzdem ist Deinstedt die zweitkleinste Gemeinde der Samtgemeinde Selsingen mit 686 Einwohnern auf 20,20 km² (Stand: 30.06.2011).

Quellen:
– Heimat- und Adreßbuch für den Kreis Bremervörde 1950/1951
, Druck und Verlag Bernhard Borgardt KG Bremervörde
Samtgemeinde Selsingen, Darstellung der Gemeinde Deinstedt

Die Beverbrücke

Die Beverbrücke in Malstedt, welche zuletzt in Holzbauweise im Jahre 1902 durch den Zimmermeister Martin Fittschen, Kutenholz, komplett erneuert wurde, ist im Jahre 1938 durch die Fa. Hahn, Hechthausen in Betonbauweise neu errichtet worden.
Im Jahre 2000 wurde die Brücke wiederum von der Fa. Hahn neu errichtet.
Beverbrücke in Malstedt von H.J. Pietsch

2 Kommentare zu Geschichte

  • Hans Jürgen Pietsch sagt:

    Wenn jemand im Dorf noch Fotos vom Neubau 2000 hat, bitte mit mir in Verbindung setzen für unsere Dorfchronik

  • Lehnst, Elke sagt:

    Hallo,

    ich bin auf den Spuren der Geschichte meiner Familie. Meine Tante schrieb mir vor kurzem, dass sie, als sie und mein Vater, ihre Mutter (und Großeltern) 1944/1945 aus Ostpreußen flohen, in Malstedt erste Aufnahme fanden. Kann das sein? Ich habe gerade auf Eurer Homepage gelesen, dass das Dorf selbst 1945 durch das Kriegsgeschehen schwerer geschädigt wurde. Allerdings erinnere ich mich auch dunkel, dass mein Vater, als er noch lebte, auch von Malstedt sprach (was mich damals noch nicht interessierte).
    Ja, wenn es jemanden gibt, der/die mir etwas zu den Nachkriegswirren von Malstedt erzählen kann, ich würde mich freuen.

    Viele Grüße aus Berlin – Elke

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